Der bisherige Amtsinhaber Dr. Heiko Wingenfeld ist als Kandidat der CDU für die Oberbürgermeisterwahl am 14. März 2021 mit einem einstimmigen Wahlergebnis in der Mitgliederversammlung vom 11. Dezember 2020 nominiert worden.

Dr. Heiko Wingenfeld

Dag Wehner, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes führte aus, dass der bisherige Amtsinhaber in seiner ersten Wahlperiode sehr engagiert und mit viel Sachverstand die Geschicke der Stadt entscheidend geprägt hat. Dabei habe er stets das Wohl der Bürger im Blick gehabt. In seiner Amtszeit hat sich die Stadt durch seine kreative Herangehensweise weiterentwickelt. Dag Wehner hob die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Magistrat und den städtischen Gremien hervor. Dr. Wingenfeld steht für Verlässlichkeit und Kontinuität. Es ist für die Bürger dieser Stadt wünschenswert, wenn diese erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann.

Die Fraktionsvorsitzende der CDU, Patricia Fehrmann, schloss sich den Worten an und betonte noch einmal die angenehme Atmosphäre der Zusammenarbeit und des Miteinanders und stellte heraus, dass Dr. Wingenfeld die besondere Gabe hat, auf Menschen zuzugehen und sie zu überzeugen.

In seiner Rede zeigte er sich angesichts des überwältigenden Vertrauensvorschuss bewegt und hob drei ihm besonders wichtige Themenbereiche hervor: Bildung, Lebensqualität und Nachhaltigkeit.

Bildung hat seit Jahrzehnten bei der CDU einen hohen Stellenwert. Deswegen soll auch weiterhin massiv in Kinderbetreuung und Schulen investiert werden. Kinder müssen bestmöglich gefördert und auf die Herausforderungen der Zukunft in einer globalisierten Welt vorbereitet werden. Dabei ist auch die berufliche Förderung und Weiterbildung wichtig, denn es werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.

Gleichzeitig sieht er es als wichtige Aufgabe an, die in der Stadt vorhandene hohe Lebensqualität als Standortfaktor zu nutzen, um Betriebe anzusiedeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Lage mitten in Deutschland und die gute Verkehrsanbindung sind dabei wichtige Kriterien als Standort für Kongresse und Schulungszentren, ebenso wie eine attraktive Innenstadt mit ihren kulturellen Highlights, die von Barock bis modern und einem breitgefächerten Angebot viel zu bieten hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für Lebensqualität ist auch die Sicherheit in einer Stadt. Es braucht einen starken Staat, eine starke Stadt und klare Regeln, um in Freiheit leben zu können. Dazu gehört auch eine Videoüberwachung besonders gefährdeter Plätze.

Die Stadt Fulda wächst. In den letzten fünf Jahren sind rd. 1.700 neue Wohnungen entstanden. Das ist ein Erfolg. Der Motor bei der Schaffung neuen Wohnraums war immer die CDU. Bedeutend für die Stadt Fulda ist ein guter Mittelstand, das Klinikum und die medizinische Versorgung als Ausdruck hoher Lebensqualität. Es gibt in Deutschland kaum Städte in der Größenordnung von Fulda mit Kliniken, die ein solches hochqualifiziertes medizinisches Angebot vorhalten.

Die Zeitschrift „Kommunal“ des Städte- und Gemeindebundes hat kürzlich festgestellt, dass in keiner anderen hessischen Stadt Senioren besser leben als in Fulda. Auch deutschlandweit nimmt Fulda mit Platz 19 einen Spitzenrang ein. Auch das ist ein Indiz für die Attraktivität der Stadt, auch für Studenten. (vgl. auch unseren diesbezüglichen Beitrag unter Aktuelles)

Zum Thema Nachhaltigkeit verwies der Oberbürgermeister auf die geordnete Finanzlage der Stadt. Ziel seiner Vorgänger war es, stets über eine solide Finanzausstattung zu verfügen. Diesem Ziel ist er auch in seiner bisherigen Amtszeit immer treu geblieben und es wird seine Arbeit auch weiterhin begleiten. Sparsames Haushalten sei der einzige Weg, um den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden. Die finanziellen Auswirkungen von Corona werden die nachfolgenden Generationen und damit unsere Kinder und Enkel belasten. Deshalb muss genau geprüft werden, was wir uns leisten können und was nicht.

Als Beispiele für die Nachhaltigkeit Fuldaer Politik verwies Dr. Wingenfeld u.a. auf die Auszeichnung Fuldas als erste Sternenstadt Europas. Er zitierte ferner den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir von den Grünen, der Fulda in Sachen Radverkehrswege als aktivste Stadt in Hessen benannte. Ebenso verwies er auf die Erweiterung des Umweltzentrums und auf die bevorstehende Neugestaltung des Heimattiergartens als Anziehungspunkt für Familien. Kinder, denen früh Natur und Umwelt nähergebracht werden, verhalten sich auch im späteren Leben umweltbewusster.

Dr. Wingenfeld erhielt Standing Ovations für seine Rede und kündigte einen engagierten Wahlkampf an. Dieser stelle angesichts der Corona-Krise eine besondere Herausforderung dar. Er wird ab Februar alle Fuldaer Stadtteile besuchen um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, aber auch um zu erfahren, wo noch der Schuh drückt und ebenso um festzustellen, welche Früchte die Arbeit seiner ersten Amtsperiode bisher getragen haben.

Die Senioren Union unterstützt die Kandidatur von Amtsinhaber Dr. Heiko Wingenfeld. Wir können uns keinen besseren Kandidaten für Fulda vorstellen. Er kommt von hier und erfüllt alles, was einen guten Oberbürgermeister ausmacht. Er ist als Jurist fachlich bestens qualifiziert, ein offener sympathischer Typ, kann auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen. Er hat menschliche Qualitäten, ist ehrlich, bodenständig, authentisch und kreativ. In seiner ersten Amtszeit hat er bewiesen, dass er die Stadt Fulda voranbringen kann und mit Leidenschaft und Herzblut dieses schwierige Amt ausführt – und besonders wichtig ist der familiäre Rückhalt. Seine Familie steht voll und ganz hinter ihm. Wir wünschen ihm viel Erfolg.